Bei der Auswahl der richtigen Holzart liegen bei Parkettböden die Unterschiede im Detail. Eiche zum Beispiel ist für eine hohe Robustheit bekannt und lässt sich vielfältig im ganzen Haus einsetzen. Kirchbaum wird für die rötliche Farbgebung geschätzt, sollte allerdings nicht in Feuchträumen verlegt werden. Nussbaum als weitere, beliebte und heimische Holzart wirkt besonders elegant und edel. Die wichtigesten Unterschiede finden Sie in diessem Trendtext.
Daten
| Gebäudetyp | Beratung |
|---|---|
| Datum | 15.10.2024 |
Parkettböden für jeden Geschmack Welche Holzart passt zu welchen Anforderungen?
Angenehm, fußwarm und pflegeleicht: Mit einem Echtholzboden ziehen Wohlbefinden und Behaglichkeit ein. Neben der angenehmen Haptik und Optik kann Parkett Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnehmen und bei trockenerer Raumluft wieder abgeben. Zwar sind die Anschaffungskosten für einen Echtholzboden vergleichsweise höher als bei anderen Bodenbelägen, aber dafür kann er – abhängig von Ausführung, Zustand und vorhandener Nutzschicht – mehrfach aufgearbeitet und neu gestaltet werden und ist somit bei fachgerechter Verlegung, Pflege und Nutzung eine Investition für eine langfristige Nutzung – vorausgesetzt, die Bewohner beachten einige wichtige Aspekte.
Heimische Holzarten im Vergleich
Auf welche Holzart die Wahl fällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wie stark wird zum Beispiel der Boden beansprucht, handelt es sich um den Wohnbereich oder die Küche? Welche Eigenschaften soll das Parkett haben? Gängige Holzarten weisen jeweils ihre eigenen Vorteile auf. Eiche ist bekannt für ihre Härte und Langlebigkeit und zählt damit bis heute zu den beliebtesten Klassikern für Parkett. Die hohe Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung und die Vielzahl an Sortierungen und Mustern machen Eiche zum vielseitigen Allrounder. Auch Kirschbaum ist mit seiner rötlichen Farbgebung ein beliebtes Holz für Fußböden. Es ist stabil, hat eine attraktive Optik und ansprechende Maserung. "Allerdings ist diese Holzart nicht ganz so robust wie Eiche und sollte beispielsweise in Feuchträumen wie dem Badezimmer vermieden werden", erklärt Jochen Röck vom Parkett- und Oberflächenspezialisten Pallmann. Eine weitere, beliebte und heimische Holzart ist Nussbaum. Es zeichnet sich durch eine dunkle, reiche Farbe und attraktive Maserung aus. Mit seiner eleganten Optik wird es oft für luxuriöse Innenräume verwendet. Allerdings ist es weniger widerstandsfähig gegen Kratzer und Dellen als die anderen Holzarten und gleichzeitig teurer in der Anschaffung.
Beratung durch Parkettprofis
Mit der Vielfalt an Holzarten und Ausführungen sind Parkettböden buchstäblich für jedes Zuhause geeignet. Wichtig ist es dabei, die eigenen Anforderungen an den neuen Traumboden zu kennen. Auf dieser Basis können erfahrene Fachleute bei der Auswahl des passenden Holzfußbodens unterstützen, unter www.parkettprofi.de etwa lassen sich Ansprechpartner vor Ort finden. Die Experten können ebenfalls zur richtigen Oberflächenbehandlung beraten. Denn auch für den Schutz des neuen Bodenbelags aus Echtholz stehen zahlreiche Optionen zur Wahl. Abhängig vom persönlichen Geschmack und den Anforderungen bieten sich beispielsweise eine Versiegelung oder ein Parkettöl an.
Quelle: djd (EmpCo angepasst)
