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So geht Parkett

verlegen

Verlegearten

3 Wege zum perfekt verlegten Parkettboden

Beim Verlegen von Parkettböden gibt es drei verschiedene Verlegemöglichkeiten - Vollverklebung, Schwimmende Verlegung oder Nageln.

Hier finden Sie alle Vor- und Nachteile!

 

Schwimmende Verlegung

Diese Verlegeart ist bei Heimwerkern sehr beliebt.

Die schwimmende Verlegung zeichnet sich durch die Nut-Feder-Verbindung der einzelnen Verlegeeinheiten aus. Die Bretter werden lose auf dem Untergrund verlegt und nicht verklebt. Durch die stabile Verzahnung der Elemente untereinander entsteht der Halt des gesamten Belages.  Unter dem Holz muss vollflächig eine Dampfbremse in Verbindung mit einer Trittschalldämmung verlegt werden.

 

Vorteile

 

  • Schnelle Verlegung

  • In der Regel keine weitere Behandlung der Oberfläche nötig
  • Einfachere Demontage

Nachteile

 

  • Nur kleiner Raumgrößen (bis maximal 30 Quadratmeter realisierbar)
  • Langfristige Schwächung der Verbindungsfugen möglich
  • Höhere Trittschallentwicklung
  • Aufgrund des Luftpolsters unter dem Parkett schlechte Wärmeübertragung als beim festverklebten Boden
  • Nur sehr wenige Verlegemuster realisierbar
  • Auf Dauer ist mit holztypischen Knarzgeräuschen zu rechnen
  • Risikobehaftet in der Sanierung (beim Abschleifen können Schwingungen entstehen die zu sogenannten „Rattermarken“ führen)

Vollflächige Verklebung

Vollflächig geklebtes Parkett ist heute wieder sehr gefragt. Es ist eine der besten Lösungen im Parkettbereich und bietet einige Vorteile zum schwimmend verlegten oder genagelten Parkett. Wer seinen Holzboden ein Leben lang nutzen will, für den ist diese Verlegeart optimal. 

Vorteile

 

  • Grenzenlose Gestaltungsfreiheit
  • Auch große Flächen wie z.B. Turnhallen können in einem Stück verlegt werden
  • Einfaches Abschleifen
  • Verminderter Trittschall
  • Gute Wärmeübertragung über eine Fußbodenheizung, vorausgesetzt, die Materialdicke wird beachtet!

Nachteile

 

  • Höhere Kosten durch die entsprechende Untergrundvorbereitung und den Parkettklebstoff

  • Etwas längere Einbauzeit

  • Aufwendige Demontage

Nageln/Schrauben

Genageltes Parkett gibt es eher selten. Diese Verlegeart kommt vorwiegend bei Renovierungsarbeiten zum Einsatz. Beim Nageln oder Schrauben werden die Parkettstäbe mithilfe eines Druckluftnaglers in der Feder vernagelt oder geschraubt. Parkettriemen werden in der Feder schräg vernagelt oder verdeckt geschraubt.

Vorteile

 

  • Ökologische Verlegeart ohne Schadstoffe

  • Vergleichsweise elastische Untergründe sorgen für ein angenehmes Laufgefühl

  • Einfache Demontage und Neuverlegung

Nachteile

  • Geeignete Unterkonstruktion muss vorhanden sein
  • Fußbodenheizungen nur sehr aufwendig realisierbar
  • Aufgrund der Unterkonstruktion muss eine höhere Gesamtaufbauhöhe beachtet werden.
  • Auf Dauer ist mit holztypischen Knarzgeräuschen zu rechnen

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